NEWSID: 1120
Datum: 08.07.2020 - 11:49 Uhr | Tschechien

Schweres Zugunglück: Tachonadel eines Triebwagens bleibt bei 50 Km/h stehen, völlig zerstörter Triebwagen steht im Bahnhof Pernink, schwere Verformungen am Triebwagen, Exklusives Interview zum Rettungseinsatz

Jens Schnedelbach von den Johannitern: „Der Notarzt aus Erlabrunn ist ein Tscheche und gleichzeitig bei der Bergwacht in Pernink“

Schweres Zugunglück: Tachonadel eines Triebwagens bleibt bei 50 Km/h stehen, völlig zerstörter Triebwagen steht im Bahnhof Pernink, schwere Verformungen am Triebwagen, Exklusives Interview zum Rettungseinsatz: Jens Schnedelbach von den Johannitern: „Der Notarzt aus Erlabrunn ist ein Tscheche und gleichzeitig bei der Bergwacht in Pernink“

Datum: 08.07.2020 - 11:49 Uhr
Ort: Pernink / Tschechien / Regions Karlsbad

Update 12 Uhr: Die ersten Züge fahren am Mittwochvormittag wieder auf der Strecke zwischen Johanngeorgenstadt und Karlsbad. Gegen 11 Uhr machte einer der verunglückten Baureihen halt in Pernink und fuhr weiter nach Johanngeorgenstadt.

Auch einen Tag nach dem schrecklichen Zugunglück sitzt der Schock tief. In der Nacht wurden die zwei Triebwagen geborgen und an den Bahnhof Pernink gebracht. Der neuere Triebwagen befindet sich schon in einer Halle der tschechischen Bahn nahe Eger. Der ältere Triebwagen – völlig demoliert – steht noch immer auf dem Bahnhof Pernink. Über einen Meter bohrte sich der neuere Triebwagen in den älteren Triebwagen. Wie heftig der Aufprall sein musste, zeigt die Kabine des Lokführers. Der Tacho des Triebwagens steht noch auf 50 Km/h. Der andere Triebwagen aus Johanngeorgenstadt wird vermutlich ebenfalls 50 Km/h gefahren sein. Der Lokführer hatte im dem völlig zerstörten Triebwagen in Pernink viele Schutzengel. Er überlebte den Aufprall. Zwei Insassen leider nicht, darunter auch eine Deutsche. Die Rettung und der grenzüberschreitende Einsatz liefen sehr gut. Wachleiter der Johanniter in Schlettau, Jens Schnedelbach, stand für ein ausführliches Interview am heutigen Morgen bereit.

© extremwetter.tv / Bernd März
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Unsere O-Töne
Jens Schnedelbach - Leiter Rettungswache Schlettau: "Zum Einsatz...zu den Übergabepunkten...zu den Erfahrungen, grenzüberschreitende Einsätze...zu den Notarzt aus Deutschland, welcher Tscheche ist und in der Bergwacht Pernink ist...zum Rettungshubschrauber aus Zwickau...Deutsche Retter sollen deutsche Verletzte übernehmen..."

    Unsere Bilder
  • Neue Bilder: Zugverkehr rollt nach Unglück
  • Interview Jens Schnedelbach
  • Blick auf Bahnhof Pernink
  • Blick auf Triebwagen
  • verschiedene Sequenzen des Triebwagens
  • massive Verformungen am Triebwagen
  • Tachonadel steht bei 50 Km/h
  • Blick ins Innere des Triebwagens
  • Schnittbilder

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