Aktuelle Nachrichten

NEWSID: 902 Datum: 19.11.2019, 15:50 Uhr - Österreich | Mölltal in Kärnten

Extreme Murenschäden im Mölltal: Kirche, Pfarramt, Wohnhäuser schwer beschädigt, ganze Bäume krachen gegen Wohnhaus, riesige Baumstämme und Geröll liegen auf Kirchengelände, Autos wurden regelrecht zusammen geschoben, heftige Aufnahmen und O-Töne von Feuerwehr, Bergwacht und Anwohner

Teils ganze Felswände stürzten gen Tal, Pfarramt steht unter Wasser, 1,5 Meter hoch steht der Schlamm in Gebäuden, Feuerwehr noch lange mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

Zwei Tage nach den massiven Regenfällen und Murenabgängen in Kärnten geht das große Aufräumen voran. Dabei werden erst jetzt die immensen Schäden sichtbar. Im Mölltal sind die Schäden besonders extrem. Zahlreiche Bagger sind dabei, das tonnenschwere Gestein beiseite zuräumen. Ein Grundstück an der B 100 kurz vor dem Ortseingang ... (weiterlesen)

NEWSID: 901 Datum: 19.11.2019, 11:27 Uhr - Österreich | Gerichtsbezirk Lienz

Mure trifft Wohnhaus: Schlamm und Geröll im Wohnhaus, Feuerwehrmann wird gegen Mitternacht überrascht, „Wir sind sofort aus dem Haus, beim heruntergehen mussten wir über Schlamm und Steine steigen“, Feuerwehrmann war selber tagelange im Einsatz

Eigene Kameraden müssen Feuerwehrmann helfen, ganze Nacht wurde Schlamm ins Freie gebracht, Wohnhaus musste evakuiert werden, Nachbarhaus ebenfalls betroffen, „Es war eine Erdexplosion“

Die Aufräumarbeiten haben in Osttirol und Kärnten begonnen. Eine Entspannung der Lage ist aber noch nicht zu erwarten. Im Gegenteil. In Osttirol werden nach den Schneefällen Dächer abgeschaufelt und Bahnsteige freigefräst. Man möchte so schnell wie möglich die Zugverbindung zwischen Italien und Österreich wiederherstellen. Dennoch ist die Gefahr ... (weiterlesen)

NEWSID: 900 Datum: 18.11.2019, 22:26 Uhr - Österreich | Mölltal, Spittal

Enormer Murenabgang Kärnten/Flattach: riesige Baumstämpfe stürzten gen Kirche, Wohnhaus von Mure schwer beschädigt, Bundesheer im Einsatz, überall Schlamm und Geröll, Riesige Mure ging vor Flattach nieder

B 100 weiterhin voll gesperrt, Schulen bleiben auch am Dienstag geschlossen, Schneemassen aber leichte Entspannung in Sillian in Osttirol

Das Schneechaos in den betroffenen österreichischen Gebieten entspannt sich leicht. Am Montag blieb es weitestgehend trocken. Dennoch gab es immer wieder Murenabgänge. Der Boden ist nach den Schnee- und Regenfällen extrem aufgeweicht. Die Pegel in den Tallagen der Drau im Spittal gingen hingegen leicht zurück. Auch das Oberflächenwasser ist langsam weniger geworden. Angespannt und von der Außenwelt abgeschnitten sind nach wie vor Ortschaften im Mölltal. Ein riesiger Murenabgang ereignete sich am Sonntag zwischen Räuflach und Flattach auf der B 106. Tonnen an Gestein türmen sich mehrere Meter hoch auf dieser Straße. Beeindruckende Aufnahmen von wo das Gestein in das Tal schoss. Das Bundesheer, Rot Kreuz, Bergwacht sind daher im Ort im ... (weiterlesen)

NEWSID: 899 Datum: 18.11.2019, 17:48 Uhr - Österreich | Tirol

Nach Lawinenabgang 650 Gäste können am Stubaigletscher abreisen, zahlreiche Touristen und Mitarbeiter saßen seit Sonntag am Stubaigletscher fest

O-Töne von deutschen Touristen, Lawinensperre wird am Montagnachmittag aufgehoben

Die mehr als 650 im hinteren Stubaital Eingeschlossenen können seit 14.00 Uhr ihre Heimreise antreten. Nach einer Lawine auf die Gletscherstraße wurden weitere Lawinen am Vormittag abgesprengt. Ein Notweg wurde freigeräumt. Seit 14 Uhr ist die Ranalter Straße wieder einspurig befahrbar. Insgesamt 650 Personen waren seit Sonntagnachmittag im hinteren Stubaital ... (weiterlesen)

NEWSID: 898 Datum: 18.11.2019, 12:46 Uhr - Italien | Martelltal

Lawine fegt durch Ortschaft in Südtirol: Häuser beschädigt, 250 Menschen sitzen fest. Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren. Dramatische Bilder und Exklusiv-Interview mit Bürgermeister aus Martell und mit Augenzeuge

Schwere Technik schafft enorme Schneemengen beiseite, fast 2 Meter Schnee in den Hochlagen Südtirols

Nachdem eine Lawine durch die Ortschaft Martell am Sonntagvormittag gerollt ist, laufen die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Überall müssen Schneeberge abgetragen und weggefahren werden. Die Bilder sind beeindruckend und beängstigend zugleich. In dem Ort sitzen noch immer 250 Menschen fest, sind nun seit über einem Tag von der Außenwelt abgeschnitten. ... (weiterlesen)