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NEWSID: 3645
Datum: 16.02.2026 - 10:19 Uhr | Sachsen

Dramatische Flammenhölle im Erzgebirge: Tochter rettet Mutter geistesgegenwärtig nach Durchzündung im Wohnhaus, Tochter stellt Leiter in letzter Sekunde an Wohnhaus, Mutter kann sich retten, Wohnhaus steht anschließend im massiven Vollbrand

Zwei Hausbewohner und zwei Feuerwehrkameraden leicht verletzt und vor Ort ambulant behandelt, 70 Kameraden im Einsatz, Wohnhaus brennt lichterloh

Dramatische Flammenhölle im Erzgebirge: Tochter rettet Mutter geistesgegenwärtig nach Durchzündung im Wohnhaus, Tochter stellt Leiter in letzter Sekunde an Wohnhaus, Mutter kann sich retten, Wohnhaus steht anschließend im massiven Vollbrand: Zwei Hausbewohner und zwei Feuerwehrkameraden leicht verletzt und vor Ort ambulant behandelt, 70 Kameraden im Einsatz, Wohnhaus brennt lichterloh

Datum: 16.02.2026 - 10:19 Uhr
Ort: Waschleithe / Sachsen / Landkreis Erzgebirgskreis

Grünhain-Beierfeld OT Waschleithe - Großbrand beschäftigt Einsatzkräfte

Ein Großbrand auf der Hinderdorfer Straße hat in der Nacht zum Montag ein Wohnhaus im Grünhainer Ortsteil Waschleithe schwer beschädigt. Kurz nach Mitternacht war zunächst Rauch aus dem Gebäude gemeldet worden, woraufhin die Feuerwehren aus Grünhain, Beierfeld, Waschleithe und Schwarzenberg alarmiert wurden. Beim Eintreffen der ersten Kräfte zeigte sich, dass sich das Feuer bereits massiv ausgebreitet hatte: Flammen hatten sich durch eine Zwischendecke gefressen und mehrere Etagen erfasst.

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr reagierte eine Tochter der Familie geistesgegenwärtig. Sie stellte eine Leiter an das Haus, über die sich ihre Mutter aus dem Gebäude in Sicherheit bringen konnte. Insgesamt wurden vier Personen verletzt, zwei Hausbewohner sowie zwei Feuerwehrleute. Sie wurden vor Ort medizinisch versorgt, ein Transport ins Krankenhaus war nach ersten Informationen nicht erforderlich.

Aufgrund der dynamischen Lage wurde die Alarmstufe erhöht. Weitere Einsatzkräfte aus Bernsbach, Raschau, Sosa und Bad Schlema rückten an, um die Brandbekämpfung zu unterstützen.

Parallel zum Löschangriff wurde die medizinische Absicherung koordiniert, damit sowohl die Einsatzkräfte als auch mögliche Betroffene versorgt werden konnten und der reguläre Rettungsdienst einsatzbereit blieb. Rund 70 Feuerwehrleute sind derzeit vor Ort und arbeiten daran, die Flammen unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Was den Einsatzkräften auch gelang.

Um der Drehleiter ausreichend Bewegungsfreiheit zu verschaffen, kappte der örtliche Energieversorger eine Stromleitung. Unterstützung erhält die Einsatzleitung seit den Morgenstunden zudem durch einen Baufachberater des Technisches Hilfswerk Aue-Schwarzenberg. Die Löscharbeiten werden sich voraussichtlich noch über Stunden hinziehen. Zur Ursache des Brandes liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor.

© extremwetter.tv / Niko Mutschmann
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