Lawinenabgang erwischt Reisebus – 10 Meter hohe Lawine reißt Bus mit sich: Bergung des Reisebuses, Bürgermeister und Reiseunternehmen erleichtert: „Wir hatten tausend Schutzengel gehabt. Es wäre nicht vorstellbar, wenn der Bus in der Mitte der Lawine gewesen wäre, da wären die Fenster eingedrückt, das wäre in einer Katastrophe geendet.“
O-Töne von Bürgermeister und Betriebsleiter des Reiseunternehmens zur Katastrophe
Datum: 20.02.2026 - 13:54 Uhr
Ort: Bach (Lechtal) / Österreich / Bezirk Reutte
Nach dem Lawinenunglück in Bach (Lechtal) sitzt der Schock noch tief. Gegen 14 Uhr begannen nach Freigabe der Lawinenkommission die Bergungsarbeiten des Reisebusses. Dieser wurde gegen 5 Uhr von einer Lawine mitgerissen und auf ein Feld geschleudert. Die Insassen – alles Werksmitarbeiter eines Unternehmens – wurden unverletzt. Der Busfahrer befreite alle Insassen und konnte den Notruf wählen. Umgehend wurden Bergrettung und Feuerwehr alarmiert. Am Lawinenkegel wurde nach weiteren verschütteten gesucht. Schweres Gerät befreit seit dem Mittag den Bus, der von einem Bergeunternehmen geborgen werden muss. Simon Lacher, Bürgermeister der Gemeinde Bach zeigt sich erleichter: „Die Insassen haben einen Schutzengel gehabt.“ Markus Sojer, Betriebsleiter des Reiseunternehmens sah man am Nachmittag nach den Schock an. „Gegen 5 Uhr auf der A 189 fuhr der Fahrer gerade aus, er sah nix mehr und wurde von der Lawine erwischt. Der Bus wurde ins Feld gedrückt. Busfahrer hat uns kontaktiert, er teilte mit, dass sofort die Polizei angerufen werden soll. Er konnte die Passagiere befreien, es wurde keiner verletzt. Die Einsatzkräfte sind gleich vor Ort gewesen. Wir hatten tausend Schutzengel gehabt. Es wäre nicht vorstellbar, wenn der Bus in der Mitte der Lawine gewesen wäre, da wären die Fenster eingedrückt, das wäre in einer Katastrophe geendet,“ schildert er die Situation am Morgen.
Bilder sind honorarpflichtig zzgl. 7% MwSt. Alle Rechte nach Paragraf 2 UrhG vorbehalten.
Unsere O-Töne
Simon Larcher – Bürgermeister Gemeinde Bach: „In der Nacht war ein Lawinenabgang und hat einen Bus verschüttet. Alle Passagiere und Busfahrer konnten sich selbst befreien. Die Bergrettung hat sicherheitshalber den Kegel abgesucht, damit nicht noch weiter verschüttet ist. Die Lawine ist 10 Meter hoch, damit der Bus geborgen werden kann. Wir haben Schneefall gehabt. Natürlich haben die Insassen Schutzengel gehabt.“
Markus Sojer – Betriebsleiter Reiseunternehmen: „Wir haben ein schreckliches Ereignis gehabt. Der Werksbus startete kurz nach vier Uhr von Steeg. Gegen 5 Uhr auf der A 189 fuhr der Fahrer gerade aus, er sah nix mehr und wurde von der Lawine erwischt. Der Bus wurde ins Feld gedrückt. Busfahrer hat uns kontaktiert, er teilte mit, dass sofort die Polizei angerufen werden soll. Er konnte die Passagiere befreien, es wurde keiner verletzt. Die Einsatzkräfte sind gleich vor Ort gewesen. Wir hatten tausend Schutzengel gehabt. Es wäre nicht vorstellbar, wenn der Bus in der Mitte der Lawine gewesen wäre, da wären die Fenster eingedrückt, das wäre in einer Katastrophe geendet.“
-
Unsere Bilder
- Bergearbeiten
- Schwere Technik beräumt Lawine
- Radlader und Lawine
- Bus und Radlader
- OTon Bürgermeister
- OTon Reiseunternehmen
- div. Schnittbilder