Waldbrand im Lesachtal – 110 Hektar in Flammen: Löschhubschrauber erzielen Löscherfolge, Feuerwehr löscht im extrem steilen Waldgebiet (on tape), weiterhin massive Brandbekämpfung aus der Luft, Bundesheer mit mehreren Hubschraubern im Einsatz
Anwohnerin: „Die Trockenheit ist dran schuld. Seit Ende Februar hat es nie wieder geregnet. Heute sieht es besser aus, sie haben es heute im Griff. Das haben sie super gemacht.“
Datum: 26.04.2026 - 14:26 Uhr
Ort: Maria Luggau / Österreich / Lesachtal
„So einen Waldbrand hat es hier noch nie gegeben“, Anwohner aus dem Lesachtal sind geschockt über das Ausmaß, des am Donnerstag ausgebrochenen Waldbrand nahe Maria Luggau im Lesachtal. Von einem Wohnhaus im Tal haben sich die Flammen rasch dem steilen Berg hinauf gefressen. Wind trieb das Feuer enorm an. Am Sonntag gab es nun erste Erfolgsmeldungen. Der Brand dehnte sich nicht mehr aus. Die Rauchentwicklung habe deutlich abgenommen. Die zahlreichen Löschhubschrauber der Polizei und des Bundesheeres tragen Früchte. In dem extrem steilen Gelände konnte der Brand aus der Luft gut eingedämmt werden. Auch wenn man noch nicht von „Feuer unter Kontrolle“ sprechen kann, sind am Sonntag erste Bodentrupps auf dem Weg ins Brandgebiet. Mit Schutzmasken, Löschrucksäcken und Feuerpatschen. Für die knapp 350 Einsatzkräfte kommt nun der schwere Teil der Brandbekämpfung. Sie müssen Glutnester ausfindig machen und ablöschen. Viele Faktoren sind ursächlich für den heftigsten Waldbrand in der Geschichte des Lesachtals: Eine Sturmlage vor einigen Jahren, der Borkenkäfer frisst sich danach durch das Waldgebiet und eine extreme Trockenheit. Den letzten nennenswerten Niederschlag gab es Ende Februar. Betroffen sind aktuell insgesamt 110 Hektar Wald.
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Unsere O-Töne
Maria Eder – Einheimische aus Lesachtal: „Halb Zehn von Donnerstag auf Freitag ist die Sirene gegangen. Wir sind schauen gefahren und haben gesehen, wie der Wald gebrannt hat. Am Freitag hat sich das Feuer ausgebreitet. 2018 war Sturm, 2020 hatten wir viel Schnee, danach kam der Käfer. Die Trockenheit ist dran schuld. Seit Ende Februar hat es nie wieder geregnet. Heute sieht es besser aus, sie haben es heute im Griff. Das haben sie super gemacht.“
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Unsere Bilder
- Bundesheer holt Wasser
- Hubschrauber und Wasserbehälter
- Piloten ruhen sich aus
- Feuerwehr mit Feuerpeitschen
- Hubschrauber werfen Wasser über Waldgebiet ab
- hunderte Meter Schlauch im steilen Gebiet
- Feuerwehr mit Autos am Löschen
- verkohlter Wald
- Löschhubschrauber im Akkord im Einsatz
- OTon Anwohnerin