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Datum: 23.02.2019 - 21:24 Uhr | Bayern

(Lawinendrama, Alpen, stark,Tote) Lawinendrama in den Alpen: Lawinenabgang fordert 1 Toten, 1 Schwerverletzter, 1 Skifahrer wird noch immer vermisst, über 10 Personen wurden aus der Lawine unverletzt gerettet, Lawinenabgang nahe deutscher Grenze

Deutsche Bergwacht und Rettungshundestaffel unterstützen Kollegen aus Österreich, fünf Hubschrauber im Einsatz, Lawine verfehlt Hotel nur knapp

(Lawinendrama, Alpen, stark,Tote) Lawinendrama in den Alpen: Lawinenabgang fordert 1 Toten, 1 Schwerverletzter, 1 Skifahrer wird noch immer vermisst, über 10 Personen wurden aus der Lawine unverletzt gerettet, Lawinenabgang nahe deutscher Grenze: Deutsche Bergwacht und Rettungshundestaffel unterstützen Kollegen aus Österreich, fünf Hubschrauber im Einsatz, Lawine verfehlt Hotel nur knapp

Datum: 23.02.2019 - 21:24 Uhr
Ort: Reutte - Oberammergau / Bayern / Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Update 21:30 Uhr: O-Töne modifiziert, nach der verschollene Person wird in den Morgenstunden weiter gesucht, ihn überlebend zu finden ist äußerst gering!

Bestes Skiwetter in den Alpen, bei teilweise deutlichen Plusgraden. Da denkt man derzeit nicht an einer größeren Lawinengefahr. Dennoch hat immerhin der Lawinenwarndienst Tirol die Warnstufe 3 unterhalb der Waldgrenze herausgegeben. Durch die warmen Temperaturen können sich Gleitschneelawinen lösen. Das geschah auch am Samstagnachmittag und endete in einer Tragödie! Eine 300 Meter breite Lawine verschüttete am Samstagnachmittag über 10 Personen nahe dem Hotel Ammerwald am Plansee, jedoch auf deutscher Seite. Nur ca. 300 – 400 Meter hinter dem Hotel ging die Lawine ab. Ersten Informationen eines Reporters wurden Menschen wiederbelebt, andere wurden mit einem Polytrauma via Hubschrauber abtransportiert. Hilfeschreie aus der Lawine waren ebenfalls zu hören. In dem schlecht zugänglichen Gebiet ist ein Großaufgebot an Rettungskräfte vor Ort. Über 4 Hubschrauber, die Bergwacht – unterstützt von der deutschen Bergwacht und der Rettungshundestaffel aus Garmisch-Partenkirchen suchen sie (stand 19:00 Uhr) noch immer nach einem vermissten Skifahrer. Am Abend wurde seitens der Polizei bekannt, dass es einen tödlich verunglückten Skifahrer, ein schwerverletzter Skifahrer gab. Ein weiterer Skifahrer wurde noch immer nicht gefunden. Über 10 Skifahrer und Touristen wurden unverletzt aus der Lawine in Sicherheit geflogen. Ob deutsche Touristen unter den Opfern sind ist unklar. Schon am Donnerstag wurde die Planseestraße (L255) bei Breitenwang (Bezirk Reutte) auf einer Länge von rund 20 Metern verschüttet.

© extremwetter.tv / Dominik Bartl
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Unsere O-Töne
Axel Heise – Augenzeuge: „Die Lawine war schon unten, wir sind an der Lawine vorbeigefahren. Meine Freundin ist hinuntergeflogen. Die Lawine ist links von uns abgerutscht. Wir haben nur gesehen, als das passiert gewesen ist. Wir haben dem Hubschrauber gezeigt, dass wir nicht betroffen sind.“

Walter Schimpfössl – Polizei: „Stand der Dinge ist, dass eine Lawine abgegangen ist. Mehrere Personen waren daran beteiligt. Eine Person wurde schwerverletzt, eine Person wurde getötet, eine Person wird noch vermisst. Über 10 Personen sind mit der Lawine in Berührung gekommen. Die Lawine hat sich geteilt und hat sich in drei Bahnen aufgeteilt. Die Zufahrtsstraße war wegen Lawinengefahr gesperrt.“

Johannes Flemisch – Bergwacht Oberammergau: „Die Lawine ist im frühen Nachmittag abgegangen. Die Lawine hat sich größer dargestellt. Wir sind nachalarmiert wurden, zur Unterstützung der öster. Kollegen. Die Eigengefahr ist jetzt zu hoch, wir haben das unterbrochen, morgen früh um 9 wird erneut gesucht.“

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