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Datum: 12.01.2020 - 21:50 Uhr | Sachsen

Gefahrguteinsatz in Mehrfamilienhaus: Fünf Bewohner durch beißenden Geruch verletzt im Krankenhaus, Haus evakuiert, Feuerwehr rückt mit Gefahrgutzug an, Kameraden nehmen Messungen in Gebäude vor, Wohngebäude weiträumig abgesperrt

Zirka 80 Einsatzkräfte im Einsatz, Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, Ursache noch unklar

Gefahrguteinsatz in Mehrfamilienhaus: Fünf Bewohner durch beißenden Geruch verletzt im Krankenhaus, Haus evakuiert,  Feuerwehr rückt mit Gefahrgutzug an, Kameraden nehmen Messungen in Gebäude vor, Wohngebäude weiträumig abgesperrt: Zirka 80 Einsatzkräfte im Einsatz, Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, Ursache noch unklar

Datum: 12.01.2020 - 21:50 Uhr
Ort: Eibenstock / Sachsen / Landkreis Erzgebirgskreis

In Eibenstock ist am Sonntagabend ein unbekannter Gefahrstoff in einem Mehrfamilienhaus ausgetreten. Gegen 18:00 Uhr wurden die Kameraden der Feuerwehr Eibenstock zu einem Wohnhaus auf die Bergstraße alarmiert. Wie Einsatzleiter Andreas Wawerek berichtet, hatten die Verletzten das Haus bereits verlassen. Die Kameraden evakuierten die restlichen Bewohner des Hauses. Anschließend wurde das Haus mit einem Lüfter belüftet sowie der Gefahrgutzug des Erzgebirgskreises und weitere Rettungswagen nachalarmiert. Zudem wurde der Einsatzort weiträumig abgesperrt. Laut Einsatzleitung erlitten fünf Bewohner Atemwegsreizungen und wurden vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Was die Atemwegsreizungen verursacht hat, ist unklar. Man vermutet, dass Reizgas verteilt wurde. Kameraden des Gefahrgutzuges führten noch am Abend mehrere Messungen in dem Wohngebäude vor, die allerdings keine feststellbaren Ergebnisse lieferten. Im Einsatz waren zirka 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Eibenstock, Carlsfeld, Griesbach, Schönheide und Grünhain-Beierfeld sowie sechs Rettungswagen, ein Notarzt, Bergwacht und der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

© extremwetter.tv / André März
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Einsatzleiter Andreas Wawerek: „Wir wurden gegen 18 Uhr zu dem Wohnhaus alarmiert. Bei Ankunft waren die Verletzten bereits vor dem Gebäude. Wir stuften das Alarmstichwort auf ABC2 hoch und alarmierten weitere Kräfte nach. Danach wurde das Haus belüftet und der Gefahrgutzug nahm Messungen in dem Gebäude vor. Fünf Personen kamen mit Atemwegsreizungen in ein Krankenhaus. Im Einsatz waren ca. 80 Kameraden der umliegenden Wehren sowie der Gefahrgutzug.“

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